Neues aus Sugarlandia

Hallo und Hoy (Filipino fĂŒr Hallo) meine Lieben,

Wie vielleicht einige von Euch schon mitbekommen haben, gibt es Neuigkeiten von der Insel Negros die in den letzten Wochen per Flaschenpost angespĂŒlt wurden und Diese möchte ich Euch natĂŒrlich nicht vorenthalten.

Zum Ende des Jahres fĂŒhren wir von Don Papa in Deutschland zwei neue Produkte ein, die allen Fans unseres Rums die Möglichkeit bieten sollen, unser philippinisches Gold noch einmal neu zu entdecken.

Seit ein Paar Monaten gibt es in der EU neue Richtlinien, die den Zuckergehalt von Rums deckeln und noch transparenter machen sollen. Ein Rum sollte demnach nicht mehr als 20g Zucker pro Liter enthalten. Aus diesem Grund haben wir uns dafĂŒr entschieden, unsere Rezepte neu anzupassen und Don Papa fĂŒr jeden Geschmack noch mehr zu perfektionieren. So wird unser Klassiker, der Don Papa 7, in Zukunft nicht nur in Ex Bourbon FĂ€ssern gelagert, sondern bekommt auch noch ein Bad in Ex Rioja FĂ€ssern, welches dem Liquid noch mehr Tiefe und Dichte verleiht. Ebenso wird der DP7 zwar weiterhin sein charakteristisches Aroma behalten, durch ein bisschen weniger SĂŒĂŸe jedoch ein wenig erwachsener, holziger und krĂ€ftiger auftreten. Wer sich die Flasche einmal genau ansieht und ein aufmerksames Auge besitzt, wird auch feststellen, dass sich am Logo ebenfalls eine kleine Änderung verbirgt. So  trĂ€gt unser DP7 nicht lĂ€nger die Bezeichnung „Smallbatch Rum“, sondern wird nun mit dem PrĂ€dikat „Single Island Rum“ geschmĂŒckt. Diese Bezeichnung soll noch einmal hervorheben, dass die gesamte Produktion und das dazugehörige Handwerk auf einer einzigen magischen Insel der Philippinen stattfindet.

NatĂŒrlich ist uns bewusst, dass viele unserer Don Papa Freunde den Rum immer sehr fĂŒr seine unverwechselbare Vanille und FruchtsĂŒĂŸe geschĂ€tzt haben und aus deshalb sind wir wirklich froh, ein weiteres Familienmitglied in unsere Range aufnehmen zu können. Der neue Don Papa Baroko wird ausschließlich in Ex Bourbon FĂ€ssern gelagert und reprĂ€sentiert durch seine verspielte SĂŒĂŸe, die vollmundigen Vanillenoten und die feine Frucht den alten Stil von Sugarlandia. Der Name Baroko bedeutet so viel wie „Ausgelassen“ oder „ÜberschwĂ€nglich“ und genau das, unterstreicht den Charakter dieses Destillats. Dieses junge und verspielte Liquid, soll vor allem diejenigen ansprechen, die sich immer mit dem klassischen Geschmack Sugarlandias identifizieren konnten.

Mit diesen beiden neuen Produkten sind wir uns sicher, noch besser auf die Vorlieben der Rumliebhaber:innen eingehen zu können und fĂŒr jeden etwas dabei zu haben. Ganz gleich ob Ihr lieber zu einem trockenen und holzigen Destillat greift und somit den Don Papa 7 bevorzugt, oder ob Ihr eher verspielte und liebliche Genießer seid und den Baroko euren Favoriten nennt, jetzt könnt Ihr ganz nach eurem persönlichen Gusto entscheiden. Beide Produkte werden zum Jahresende erhĂ€ltlich sein und um Euch die Entscheidung noch einfacher zu gestalten, habe ich zwei tolle Drinks fĂŒr die Feiertage entwickelt, die die speziellen Charakteristika der jeweiligen Spirituose noch besser hervorheben.

Viel Spaß beim nachmixen!

Santas Libre:

4cl Don Papa Baroko

2cl Frischer Clementinen- oder Mandarinensaft (am besten eine sÀuerliche Sorte)

1,5cl Zimtsirup (HandelsĂŒblich)

15cl Cola

Zubereitung: Alle Zutaten bis auf die Cola in ein Longdrinkglas geben und mit einem Löffel ordentlich verrĂŒhren. Das Glas mit viel EiswĂŒrfeln befĂŒllen und mit der Cola aufgießen. Noch einmal leicht vermengen (nicht zu fest rĂŒhren, so zerstört ihr die KohlensĂ€ure) und mit einer Mandarinenspalte und einer Minzspitze garnieren.

By the Fireplace:

6cl Don Papa 7

0,5cl Vanillezucker (flĂŒssig)

2 Spritzer Feebrothers Old Fashioned Bitters

Zubereitung:

Alle Zutaten in ein RĂŒhrglas (oder Messbecher falls kein RĂŒhrglas vorhanden) geben und das Glas mit viel Eis befĂŒllen. Alles ungefĂ€hr 10 Sekunden mit einem Löffel kalt rĂŒhren und in einen Tumbler auf frisches Eis abgießen. Mit einem SparschĂ€ler eine Orangenschale ziehen und mit der Schale Richtung Glas den Drink abpafĂŒmieren. Mit der Orangenschale garnieren.

Tipp: Vanillezucker könnt Ihr ganz leicht selber zubereiten. Wenn ihr fĂŒr die Festtage WeihnachtsgebĂ€ck zubereitet und ausgekratzte Vanilleschoten ĂŒbrig habt, legt diese einfach in ein GefĂ€ĂŸ mit Zucker und lasst das ganze fĂŒr ein Paar Tage ziehen. Der Zucker entzieht der Schote alle Ă€therischen Öle und Ihr habt einen wunderbar intensiven Vanillezucker und habt auch noch nachhaltig gearbeitet.

Ich wĂŒnsche Euch und Euren Liebsten besinnliche Feiertage und stoße auf Euch mit dem Einen oder Anderen Don Papa an.

Wir sehen uns im nÀchsten Jahr,

Euer Marius – Don Papa Brand Ambassador Deutschland

Die heftigsten Halloween Hingucker

Happy Halloween KĂŒrbis mit Drink und Dekoration

Halloween steht vor der TĂŒr. Im Social Media Team haben Fee und ich uns ein paar Gedanken dazu gemacht, welche Cocktails euch das schaurig schöne Fest versĂŒĂŸen können und garantiert der Hingucker auf jeder Gruselparty sein werden. Unsere Top Sechs fĂŒr Halloween decken alle GeschmĂ€cker ab – ob Gin, Rum, Tequila oder Whisk(e)y. FĂŒr die PartymĂ€use unter euch ist sogar ein fruchtiger Shot dabei, damit ihr mit dem richtigen GefĂŒhl durch die Nacht starten könnt. Jetzt also noch schnell den Blogbeitrag lesen und dann mit dem Einkaufszettel los in den Supermarkt! Übrigens: Bilder zu allen Drinks findet ihr im Laufe der Woche auf den Sierra Madre GmbH Social Media KanĂ€len. Also checkt Instagram oder Facebook aus.

Die ersten beiden Drinks gehen an die Gin-Trinkerinnen und -Trinker. Den Anfang macht unser blutrĂŒnstiger Amazon Negroni mit Canaima Gin. Mit den amazonischen Botanicals des Canaima und der Grapefruit-Note ist diese Variation des Negroni garantiert Neuland fĂŒr eure GĂ€ste – und sieht dazu noch schön schaurig aus.

Ihr benötigt:

20 ml Canaima Gin
15 ml Grapefruit Likör
15 ml Roten Wermut 15ml Campari

Die Zutaten in einen Tumbler mit Eis geben, gut verrĂŒhren und mit einer Grapefruit-Scheibe garnieren. Cheers!

Vom „klassischen“ Gin gehen wir in die Gin-Variationen. Der Bloody Bramble ist ein sĂŒĂŸer Cocktail. Die Schlehenbeeren geben dem Hayman’s Sloe Gin ein ausgeprĂ€gtes Geschmacksprofil mit auf den Weg. Auch hier erhaltet ihr ein schön blutrotes Ergebnis.

Ihr benötigt:

50 ml Hayman’s Sloe Gin
3-4 große Brombeeren
15 ml Zitronensaft
20 ml Zuckersirup

Gebt alles in einen Cocktailshaker. Mit Eis schĂŒtteln und in einen mit Eis gefĂŒllten Tumbler abseihen. Anschließend mit ein paar frischen Beeren garnieren. Cheers!

Von den blutigen Gin-Kreationen kommen wir zum Tequila – unserem Corralejo. Beim Dark Reviver denken wir gern an die tiefschwarze, bevorstehende Halloweennacht. So schwarz wie die Seele des Teufels selbst ist auch dieser Drink.

Ihr benötigt:

30 ml Corralejo Reposado
15 ml Limettensaft
15 ml Orangensaft
22 ml Aperol
1/2 TL oder 2 Kapseln Aktivkohlepulver (Das bekommt ihr in jedem grĂ¶ĂŸeren Supermarkt oder online.)

Alle Zutaten in einem Shaker vermengen und in ein Coupe Glas abseihen. FĂŒr ein grandioses Finish könnt ihr eine frische Orangenzeste ĂŒber eurem Glas ins Feuer halten und ein paar Tropfen des Saftes hineintropfen lassen. Cheers!

Bei der Vielzahl an Cocktail-VorschlĂ€gen darf natĂŒrlich unser Don Papa nicht fehlen. Der schockierende Durstlöscher des Papa: Der dunkel-fruchtige Grape Daiquiri.

Ihr benötigt:

40 ml Don Papa Baroko
30 ml Limettensaft
20 ml Zuckersirup
30 ml Roten Traubensaft

Gebt alles in einen Cocktailshaker. Mit Eis schĂŒtteln und in ein Goblet Glas abseihen. Anschließend nach Belieben garnieren. Am besten passen aufgespießte Trauben und Zitronenzeste. Cheers!

Wer bis hierhin gelesen hat, der wartet sicher nur auf das leckere Shot-Rezept fĂŒr die Party des Jahres. Wir haben euch nicht vergessen! Unser Bouncer’s Choice entstand in einem der bekanntesten New Yorker Clubs unserer Zeit, dem Cotton Club. An besonders langen NĂ€chten wie der Nacht des 31. Oktobers sorgt dieser krĂ€ftig-fruchtige Shot dafĂŒr, dass die dunklen Gestalten der Nacht entspannt und abgeklĂ€rt bis zum frĂŒhen Morgen durchhalten.

Ihr benötigt:

30 ml Remedy Spiced Rum
10 ml Limettensaft

Alles in ein Shotglas geben und runter damit. Cheers!

Last but not least: Whiskey Fans hergehört! Wir heizen nochmal richtig ein. Mit nur zwei leckeren Zutaten fĂŒr euren heißen Halloween Drink. Wer den Abend entspannt zuhause genießt und auf Kids in KostĂŒmen wartet, der ist mit diesem Drink gut bedient.

Ihr benötigt:

50 ml Kinahan’s KASC Project Whiskey
100 ml GlĂŒhwein

FĂŒllt euer Glas mit Kinahan’s Whiskey. FĂŒgt den heißen GlĂŒhwein hinzu. Cheers!

Viel Spaß beim Nachmixen und habt ein grandioses Halloween!

Eure Hanna

Streng limitiert: Botucal Rum prÀsentiert Single Vintage 2007

Botucal Single Vintage 2007

Mit dem Single Vintage 2007 setzt das venezolanische Familienunternehmen eine langjĂ€hrige Tradition fort. Bereits seit dem Jahr 2000 kreieren die erfahrenen Maestros Roneros der DUSA (Destilerias Unidas S.A.) exklusive Sondereditionen in limitierten StĂŒckzahlen. Diese einzigartigen Blends entstehen aus den besten FĂ€ssern des Jahrgangs — und begeistern Botucal-Fans auf der ganzen Welt.

Der Single Vintage 2007 ist das Ergebnis einer sorgfĂ€ltigen Auswahl verschiedener Rum-Reserven, die zwölf Jahre lang reifen und so ihr ganz besonderes Potenzial entfalten. FĂŒr das perfekte Finish wird der Blend anschließend in spanische Oloroso-Sherry-FĂ€sser umgefĂŒllt. Durch den Reifeprozess erhĂ€lt der Rum eine dunkle bernsteinfarbene Couleur, die schon beim Hinsehen Lust auf mehr macht. Sein reichhaltiges Aromaprofil begeistert mit Tabak, Schokolade und geröstetem Kaffee; gefolgt von Vanillenoten und reifen FrĂŒchten. Und auch am Gaumen gibt sich der Single Vintage 2007 reichhaltig, gut abgerundet und sehr geschmacksintensiv. Ein ausgeprĂ€gter, weicher Abgang mit Noten von roten FrĂŒchten lĂ€sst keine WĂŒnsche offen und macht die limitierte Auflage zum idealen Sipping Rum.

Botucal Rum steht fĂŒr QualitĂ€t. Nachdem die Sondereditionen Single Vintage 2000 bis 2005 große Erfolge feierten, mussten Rumliebhaber im Jahr 2006 auf den edlen Tropfen verzichten. Denn die Lagerung dieses Jahrgangs konnte den hohen AnsprĂŒchen der Maestros Roneros nicht gerecht werden. Jetzt ist der einzigartige Rum der Prestige Range von Botucal zurĂŒck — in Neuauflage und besser denn je. Er kommt in einer 0,7 l-Flasche und hat einen Alkoholgehalt von 43 % Vol.

Tasting Notes

Farbe: Dunkler Bernstein

Geruch: Reichhaltiges Aromaprofil von geröstetem Kaffee, Schokolade und Tabak; gefolgt von Vanillenoten und reifen FrĂŒchten.

Geschmack: Reichhaltig, gut abgerundet, geschmacksintensiv. Noten von Bitterschokolade verbinden sich mit Aromen von Eiche und Tabak. AusgeprĂ€gter, weicher Abgang mit Noten von roten FrĂŒchten.

Serviervorschlag: Pur

Alle Infos zu Botucal findest du auf der Produktseite.

KYRÖ MALT WIRD RAUCHIG

Kyrö Wood Smoke Rye Whisky

Spinnen die Finnen? Erst grĂŒnden fĂŒnf Freunde bei einem Saunagang die Kyrö Distillery, mit der sie als erste Brennerei ĂŒberhaupt Whisky aus finnischem Roggen herstellen möchten. Dann funktioniert der Plan so gut, dass die Gin- und Whisky-Kreationen der Kyrö Distillery fĂŒr einige Awards gesorgt haben.

Zum GlĂŒck spinnen die Kyrö-GrĂŒnder aber nicht wirklich, sie sind eher positiv verrĂŒckt, was ihre Spirituosen betrifft. Deshalb haben sie noch ein paar ganz besondere Batches auf Lager: einer davon ist der begrenzt verfĂŒgbare Kyrö Wood Smoke Malt Rye Whisky.

Whisky mit ĂŒber Erlenholzfeuer gerĂ€uchertem Roggen. Ein traditionelles, nordisches Verfahren, das die fĂŒnf Saunafreunde fĂŒr sich wiederentdeckt haben. PrĂ€sentiert wurde diese Neuheit zum ersten Mal beim Kyrö Fest im August in Finnland. Bereits jetzt im September kommt der Wood Smoke nach Deutschland als begrenzt verfĂŒgbare Vorab-Veröffentlichung eines breiteren gerĂ€ucherten Roggenwhisky-Sortiments.

Weitere Infos zu den Kyrö Whiskys findest du hier.

Das Bonbon der Apotheke: Neuauflage von Remedy Elixir

Remedy Elixir mit Apothekerflaschen und altem Rezeptbuch

Mit seinem brandneuen Etikett kommt Remedy Elixir im farbenfrohen Sommergewand daher. Der neue Look wird begleitet von einer leicht angepassten Rezeptur – so kommen die Aromen noch besser zur Geltung. Ein rundum modifiziertes Gesamtpaket des lieblichen Bonbons aus der Remedy-Reihe der Sierra Madre GmbH.

Um der SĂŒĂŸe von Remedy Elixir Tribut zu zollen wurden zum Sommer sowohl die Rezeptur als auch die Farbgestaltung des Etiketts leicht angepasst.  Der Mantel des Rumlikörs hat eine farbliche Auffrischung erhalten, wĂ€hrend der Rum selbst mit minimal verstĂ€rkten Aromen punktet: Die Nase offenbart nun noch krĂ€ftigere Noten von Karamell, Orange und Vanille, wobei sich der Gaumen auf Walnuss, Kokosnuss und ein langanhaltendes Finish freuen darf. Fans haben jedoch nichts zu befĂŒrchten: Die Grundeigenschaften von Remedy Elixir wurden beibehalten, jedoch etwas optimiert. Die neue Variante steht ab sofort zum Verkauf.

Remedy Elixir ist ein edler Likör, der auf Basis eines panamaischen Rums hergestellt wird. Dieser Rum wird aus einer reichhaltigen Melasse gewonnen und bis zu 7 Jahre in EichenfĂ€ssern gelagert. Seit Oktober 2019 ist Remedy Elixir im Handel verfĂŒgbar. Beim ISW Meiningers International Spirits Award 2020 wurde der Rumlikör mit der Goldmedaille ausgezeichnet. Neben Remedy Elixir besteht die Produktreihe aus dem Remedy Spiced Rum und Remedy Pineapple. Weitere Infos gibt es auf der Produktseite.

GIN MASTERS 2021: CANAÏMA GIN MIT GOLDMEDAILLE AUSGEZEICHNET

Canaima Gin gewinn die Goldmedaille bei den Gin Masters 2021

Starker Wettbewerb, große Konkurrenz: Bei den internationalen Gin Masters 2021 konnte sich CanaĂŻma Gin erfolgreich gegen seine Mitstreiter durchsetzen. Das Ergebnis ist eine der begehrten Goldmedaillen — und das nur zwei Jahre nach Marktstart. Die Auszeichnung unterstreicht das starke Engagement fĂŒr soziale und ökologische Werte, darunter die Zusammenarbeit mit indigenen Gemeinschaften sowie die Teilnahme an einem fortschrittlichen Programm zur Aufforstung. Vor allem aber steht die Goldmedaille fĂŒr den QualitĂ€tsanspruch dieses einzigartigen Gins aus dem Amazonasgebiet, der mit regionalen Botanicals kreiert wird.

Der besondere Erfolg und das Niveau der diesjĂ€hrigen Gin Masters zeigt sich unter anderem an den hohen Teilnehmerzahlen. Mit insgesamt 472 Einreichungen aus 233 verschiedenen Unternehmen hat sich die GrĂ¶ĂŸe des Wettbewerbs im Vergleich zum Jahr 2019 sogar verdoppelt. CanaĂŻma Gin wurde in der Kategorie „Ultra Premium Gin“ mit dem ersten Platz ausgezeichnet.

Die Herstellung von CanaĂŻma Gin ist ein komplexer Prozess, der viel FeingefĂŒhl verlangt. Jedes Botanical wird individuell bearbeitet, mazeriert und destilliert. „Die Goldmedaille steht stellvertretend fĂŒr die Hingabe unseres CanaĂŻma Teams — gemeinsam haben wir ein einzigartiges Destillat geschaffen. Um das gewĂŒnschte Profil und den unverwechselbaren Geschmack zu erreichen, muss jedes Botanical Ă€ußerst sorgfĂ€ltig behandelt werden. Genau das macht unseren Gin aus“, erklĂ€rt Mariana CalderĂłn, Master Distillerin. Die Zutaten werden auf nachhaltige Weise in Zusammenarbeit mit den EingeborenenstĂ€mmen und im Einklang mit dem natĂŒrlichen Rhythmus des Amazonas gepflĂŒckt.

Auch der internationale Mixologe Simone Caporale, der an der Entstehung des Gins beteiligt war, freut sich ĂŒber die prestigetrĂ€chtige Auszeichnung: „Mit CanaĂŻma wollten wir nicht einfach nur einen neuen Gin herstellen; wir suchten nach einem Projekt mit Sinn. Das Ziel: dem Amazonas und seinen EingeborenenstĂ€mmen zu helfen. Dank der Expertise von DUSA sowie unserer gemeinsamen Leidenschaft fĂŒr den Amazonas können wir nun ein exzellentes Produkt anbieten und unterstĂŒtzen gleichzeitig die lokalen Gemeinschaften der Region.“ Mit CanaĂŻma Gin haben die Destillerie und das gesamte Team eine echte Erfolgsgeschichte geschrieben.

Alle Infos zur Marke findest du auf unserer Produktseite.

Mut zum Wermut/Absinth!

Wermutkraut als Strauß mit Rahmen

Allllllsooo, unser Thema Heuuuuuteeeee

“Wer hat den Mut?” Bzw. den Wermut?

Um genau zu sein dreht sich mein heutiger Eintrag um “Artemisia absinthum”. Der Wermut, gehört botanisch zur Familie der “Asteraceae” – den KorbblĂŒtlern. Die meisten von euch assoziieren Absinth sicherlich mit Artemisia, dem typischen Wermut-Kraut.

Das stimmt aber nicht so ganz. Dieses silbrig schimmernde Kraut schmeckt eher leicht nach Menthol und etwas bitter. Vermehrt finden wir es daher in Weinen oder Likören. Absinth jedoch verdankt ihm seinen Ruf.

Den Namen verdankt es “Carl von LinnĂ©”, dem Urvater der “Taxonomie” (die Einordnung nach Kategorien und Klassen), der 1753 dessen lateinischen Namen prĂ€gte.

Absinth als Kraut war schon lĂ€nger im Wermut gebrĂ€uchlich, fand aber erst spĂ€ter seinen Weg auf diverse Werbeplakate als GetrĂ€nk. Die Verwendung als Medizin lĂ€sst sich 3.500 Jahre bis zu den alten Ägyptern zurĂŒckverfolgen. Hier wird im “Papyrus Ebers” zum Genuss von Wermut-Kraut bei Verdauungsstörungen oder FadenwĂŒrmern geraten.

Auch die traditionelle Chinesische Medizin rĂ€t hier ebenfalls zu Beigabe von Wermut. Letztlich vielleicht auch nur zur Aromatisierung oder Schönung von Tee, derbem Wein und Spirituosen. So wurde er, wie viele andere Heilmittel auch, ĂŒber die Jahrhunderte zum reinen Genussmittel. Und sogar Bierbrauer nutzten es als antibakteriellen Bitterstoff .

“Artemisia absinthium” ist wohl die bekannteste Unterart der “Edelrauten”. Vielleicht kennt jemand von euch den Likör “GĂšnĂšpi”? Dieser ist geschmacklich am nĂ€chsten am Original-Kraut anzusiedeln. Generell stehen aber diverse Edelrauten unter Naturschutz.

Die viel beschriebenen “Nebenwirkungen” des Absinth sind ehrlich gesagt Blödsinn! Glaubt mir, Ich habe alles empirisch getestet. 😉 Sogenannte “Thujone”, die ja am Ende zu Halluzinationen und/oder Ohrverlusten fĂŒhren sollen, sind in viel zu geringer Menge enthalten. Aus meiner Erfahrung ist es eher der nicht zu verachtende Alkoholgehalt von 70-80 Vol. %, der euch hier an eurem Verstand zweifeln lĂ€sst. Dann könntet ihr lieber Salbei naschen. Aber diesen Tipp habt ihr offiziell nicht von mir. 🙂

Nicht vergessen möchte ich hier aber die “GrĂŒne Fee”

Selbst wenn ihr keinen Absinth mögt, solltet ihr Sie einmal tanzen lassen.

Ihr braucht dazu:

4-5 cl Absinth (ruhig ĂŒber 50 Vol. %)
1 Stk. WĂŒrfelzucker
einen Absinthlöffel
1 stabiles Glas
und etwas Eiswasser

Den durchlöcherten Löffel ĂŒber das Glas legen, und den mit Absinth getrĂ€nkten ZuckerwĂŒrfel darauf positionieren. Nun den ZuckerwĂŒrfel anzĂŒnden, um ein Karamellisieren zu generieren. Mit dem Eiswasser kann nun zwischendurch der Löffel ĂŒbergossen werden.

Dieses Procedere erzeugt den sogenannten “Louche Effekt”. Durch das Eiswasser werden die im Alkohol recht instabilen Ă€therischen Öle gelöst. Nun tanzt die milchig-grĂŒne Fee fĂŒr euch im Glase. Nehmt euch Zeit fĂŒr diese Ritual! Es lohnt sich, den verschiedensten Duft- und Geschmacks-MolekĂŒlen, bei steigender VerdĂŒnnung, ihre Chance zur Entfaltung zu geben.

Riecht und trinkt in moderater Geschwindigkeit. Ihr werdet begeistert ob der Aromenvielfalt sein. Achtet nur darauf, dass euer Glas kĂŒhl bleibt und passt auf die Ohren auf….aber das hatten wir ja schon. Hahahaha!!

Die KrĂ€uterfans unter euch sollten hier tatsĂ€chlich ĂŒber den Eigenanbau nachdenken. Die Pflanze ist bis zu -29° Winterhart und braucht wenig Pflege. Normales Erdreich genĂŒgt ihr. Schneidet sie ab und zu ein wenig zurĂŒck, so bekommt sie ein dichteres Blattwerk, sowie einen schöneren Wuchs.

Falls ihr zu eurem GĂ€rtner des Vertrauens kommt, nutzt ruhig folgende lateinische Namen.

Selten wird hier nach Wermut gefragt.

z.B. nach:

– Artemisia genepi, oder die Ă€hrige/schwarze Edelraute
– Artemisia glacialis, oder die Gletscher Edelraute
– Artemisia pontica, oder der pontischer Beifuß
– Artemisia campestris, oder der Feld Beifuß
– Artemisia rupestris, oder der Felsen Beifuß
– Artemisia absinthium oder das Wermut-Kraut
– Artemisia umbellifornis oder die echte Edelraute

alle diese eignen sich zur Verwendung und Beigabe zu Likören oder GewĂŒrzweinen wie unserem “La Quintinye” Vermouth Royal, Blanc oder Extra Dry.

Hier werden nicht nur fruchtige Grundweine wie der “Pineau de Charentes” verwendet, sondern auch charaktervolle Weine aus dem SĂŒdwesten Frankreichs finden hier mit weiteren 11 KrĂ€utern Verwendung.

Damit habt ihr eine unglaubliche Vielfalt an Aromen und GeschmĂ€ckern zur VerfĂŒgung, um euch hier dann klassische ApĂ©ritife und ausgewogene Klassiker zu mixen.

In diesem Sinne wĂŒnsche ich euch alles Gute und einen wunderbaren Sommer

Bleibt neugierig.

Auf bald, euer Peet

Enso gewinnt bei der London Spirits Competition 2021

Enso Japanese Blended Whisky hat eine Goldmedaille bei der 4ten London Spirits Competition (LSC) gewonnen, die am 17. MĂ€rz 2021 in London stattgefunden hat. Dabei punktete Enso in den drei Beurteilungsaspekten QualitĂ€t, Wert und Verpackung und wurde zudem mit der Auszeichnung “Best in Show – by country category” prĂ€miert.

Die London Spirits Competition hebt sich von anderen Spirituosenwettbewerben dadurch ab, dass Spirituosen fĂŒr ihre Trinkbarkeit ausgezeichnet werden. WĂ€hrend sich andere Wettbewerbe oft ausschließlich auf die technische Kompetenz und die DestillierfĂ€higkeit konzentrieren, geht der Londoner Spirituosen-Wettbewerb weiter und bewertet eine Spirituose fĂŒr ihre „Allround-Exzellenz“ – in Bezug auf Geschmack, Aussehen und den Wert, den sie bietet.

Die Jury wurde aus fĂŒhrenden Fachleuten der Spirituosenbranche mit direkter kommerzieller Einkaufsverantwortung zusammengestellt. Diese bewerten die Produkte dann auf einer 100-Punkte-Skala in den 3 Beurteilungskriterien. Ab 90 Punkten gibt es dann eine Goldmedaille.

Unser Enso Japanese Blended Whisky konnte hierbei stolze 93 Punkte erreichen.

Weitere Infos zu Enso Whisky findest du auf der Produktseite.

Distilled Consciously

Botucal Nachhaltigkeit

Ron Botucal setzt mit dem Launch der Nachhaltigkeitsplattform “Distilled Consciously“ (deutsch “Verantwortungsbewusst destilliert”) einen Teil des Plans zur sozialen Unternehmensverantwortung in die Tat um und setzt sich damit das Ziel, die eigenen BemĂŒhungen mit den Zielen fĂŒr nachhaltige Entwicklung der UN (auf Englisch United Nations Sustainable Development Goals oder SDGs) abzugleichen. Dieser Plan untermauert das anhaltende Engagement der Marke fĂŒr eine verantwortungsvolle Produktion, umweltfreundliches Verhalten und soziale UnterstĂŒtzung sowohl fĂŒr die Mitarbeiter als auch fĂŒr die örtliche Gemeinschaft.

FĂŒr Botucal haben die verantwortungsvolle Produktion, das Umweltbewusstsein und die soziale FĂŒrsorge schon seit der GrĂŒndung eine wichtige Rolle gespielt. Alle Mitarbeiter engagieren sich seitdem fortlaufend hierfĂŒr, und die Prinzipien sind untrennbar mit der Unternehmensphilosophie und den Werten verbunden.

Die neue “Distilled Consciously” Platform markiert einen weiteren Schritt vorwĂ€rts in Botucals Nachhaltigkeitsengagement. Sie erweitert die Null-Abfall-Strategie bei der Produktion um die Bereitschaft, gemeinsam mit den Partnern, VertriebshĂ€ndlern und Konsumenten rund um die Welt gegen Lebensmittelverschwendung anzukĂ€mpfen. Die Marke wird zu diesem Zweck spezifische Aktionen vor Ort entwickeln, um die Gemeinde zum heiklen Thema Kampf gegen NahrungsmittelabfĂ€lle zu sensibilisieren, das die ganze Welt betrifft.

 

DER KAMPF GEGEN NAHRUNGSMITTELABFÄLLE

 

Mit dem Ziel, die Partner, VertriebshĂ€ndler und Konsumenten aktiv in diese Initiativen einzubinden, wird Botucal sein Nachhaltigkeitsengagement vertiefen und sich in den ZielgruppenlĂ€ndern fĂŒr den Kampf gegen Lebensmittelverschwendung einsetzen. Mithilfe von Kollaborationen mit NGOs und sich gegen Lebensmittelverschwendung einsetzenden Organisationen wird sich die Marke darum bemĂŒhen, ĂŒber das Thema aufzuklĂ€ren – mehrheitlich durch das Abhalten von Trainingworkshops und Lebensmittelsammlungen in den kommenden Jahren.

“Wir wollen in unserem Nachhaltigkeitsengagement einen Schritt weiter gehen und fĂŒr den Zweck der BekĂ€mpfung von Lebensmittelverschwendung mit unseren Handelspartnern eng zusammenarbeiten. Das Thema liegt uns am Herzen und ist auch fĂŒr die Gesellschaft im Allgemeinen sehr brisant. Dies ist eine tolle Möglichkeit, unsere Null-Abfall-Strategie bei der Produktion um Projekte zu erweitern, die das Leben von Menschen auf der ganzen Welt positiv beeinflussen werden.” So Jose Ballesteros, Vorstandsvorsitzender von Botucal.

ZusĂ€tzlich wird die Marke weiterhin ihr auf drei Hauptmaßnahmen basierendes Nachhaltigkeitsengagement in die Tat umsetzen: Prozesse optimieren, die Umwelt schĂŒtzen, und die mit uns verbundenen Menschen respektieren. Jede dieser Maßnahmen wird in Übereinstimmung mit den Indikatoren der UN Ziele fĂŒr nachhaltige Entwicklung erfolgen, deren Frist die Agenda 2030 ist.

 

PROZESSOPTIMIERUNG

 

Botucal engagiert sich aktiv fĂŒr die Aufbereitung und die Konservierung von Wasser wĂ€hrend des gesamten Produktionsprozesses. In den letzten sechs Jahren haben wir es geschafft, den Wasserverbrauch um 50% zu reduzieren.

ZusĂ€tzlich hat die Destillerie ein umfangreiches FlĂŒssigabfallentsorgungsverfahren umgesetzt, das die anfallende Vinasse in ein DĂŒngemittel fĂŒr mehr als 1.000 ha Zuckerrohr verwandelt. Dieser DĂŒnger wird an mehr als 30 Familien der Region ausgehĂ€ndigt, um damit deren Ernten zu fördern.

Und zu guter Letzt verfĂŒgt die Brennerei ĂŒber ihre eigene Energie-WĂ€rme-Kopplungsanlage, die pro Jahr bis zu 80% des Energiebedarfs deckt. Dieses System ermöglicht eine noch deutlichere Reduktion der CO2-Emissionen im Vergleich zu konventionellen Methoden, da pro Energieeinheit weniger Abgase freigesetzt werden.

 

UMWELTSCHUTZ

 

Botucal war schon immer ein Pionier im Hinblick auf sein Umweltengagement. So waren wir 2009 die einzige Destillerie in Venezuela, die eine ISO 14001 Zertifizierung erhielt. Die Marke hat des Weiteren diverse Aktionen in Gang gesetzt, um ihr Engagement in diesem Bereich noch zu verstĂ€rken, darunter unter anderem Umwelt-Trainingsworkshops fĂŒr Mitarbeiter und die örtliche Gemeinschaft, Wiederaufforstungsprogramme und Strandreinigungsinitiativen, um nur einige zu erwĂ€hnen.

Fast 16.000 einheimische BĂ€ume wurden seit dem Start dieser Initiativen gepflanzt. Ebenso hat die Marke das letzte Jahrzehnt hinweg Hand in Hand mit der NGO Fundacaña Nachforschungen zu vorbildlichen Verfahren bei der Zuckerrohrkultivierung unterstĂŒtzt.

 

WIR KÜMMERN UNS UM UNSERE MENSCHEN

 

Einer der Werte, die Botucal von der Masse abheben, ist das Bestreben der Firma, die fĂŒr sie arbeitenden Menschen zu unterstĂŒtzen und sie zu versorgen. Diese familiĂ€ren Werte haben zu starken Bindungen mit unseren Mitarbeitern und deren Familien sowie mit der örtlichen Gemeinschaft gefĂŒhrt. Faire GehĂ€lter, NahrungsmittelhilfebeitrĂ€ge, UnterstĂŒtzung von Schulen und sportlichen Projekten und vor allem ein starkes Investment in Gesundheitsprogramme und kostenlose medizinische Versorgung sind einige unserer Errungenschaften in den letzten Jahren.

Die Marke setzt sich nun auch fĂŒr die Geschlechtergleichstellung ein, indem sie mehr Frauen denn je zuvor in die Destillerie und in die FĂŒhrungsebene sowie in Entscheidungspositionen integriert. Sie wird weiterhin die Chancengleichheit unter dem Personal fördern.

 

CanaĂŻma Gin – „Born in the Amazon“

Canaima Gin Flasche mit Drink und Accessoires auf einem Korb im Dschungel

Unser Thema Heuuuuuteeeee:

CanaĂŻma Gin – “BORN IN THE AMAZON”

Dies ist prinzipiell und rein technisch ein “Small Batch Destilled Gin” mit 47% Vol. Alkohol. Seine Basis ist ein Getreide-Neutral-Alkohol aus unserer DUSA Destillerie in Venezuela.

Na und?… könntet ihr jetzt fragen. Was macht unseren CanaĂŻma so besonders?

Um euch diese Frage zu beantworten muss ich etwas tiefer in den hochgradig schĂŒtzenswerten Amazonas-Regenwald eintauchen: Hier am Fuße der Anden, im SĂŒden Venezuelas, wachsen die fĂŒr CanaĂŻma benötigten tropischen FrĂŒchte und Botanicals/KrĂ€uter.

Insgesamt werden 19 verschiedene Zutaten fĂŒr CanaĂŻma Gin benötigt. Sie werden von unseren Partnern, den “Waraos” und den indigenen StĂ€mmen der “TUCANO”- und “ARAWAK”-Familien sowie deren Mitgliedern tatsĂ€chlich per Hand gepflĂŒckt!

Dieser Aufwand wird bewusst betrieben, um diesen Familien zum Beispiel eine Einkommensquelle, schulische Bildung, medizinische Versorgung und ein Mitspracherecht beim Umweltschutz zu geben. Auch ist diese Arbeit nicht mit Almosen gleichzusetzen, sondern der Notwendigkeit geschuldet, dass unsere FrĂŒchte nun mal in der Natur an den BĂ€umen (und nicht auf Plantagen) wachsen.

Im Verbund mit der “TIERRA VIVA FOUNDATION” haben sich unsere NGOÂŽs verpflichtet, sich um den Schutz und die Wiederaufforstung des Regenwaldes, sowie den Erhalt der tief verwurzelten Kultur, zu kĂŒmmern. 10% der Verkaufserlöse von CanaĂŻma fließen direkt in diese Projekte. Hiervon profitierten in den letzten Jahren mehr als 50.000 Angehörige der hier lebenden Volksgruppen – einfach top!

Seid oder werdet gerne selbst ein Teil dieser Bewegung. Ein Baum im Regenwald kann euren Namen tragen und Ihr könnt ihm sogar beim Wachsen zusehen. Mit geostationĂ€ren Daten ĂŒber www.savingtheamazon.org seid ihr quasi Live und in Farbe immer dabei! Schaut mal auf der Website vorbei. 😉

Aber nun zurĂŒck zum eigentlichen Gin: Viele der verwendeten FrĂŒchte kommen direkt aus dem nahegelegenen tropischen Urwald. Sie finden seit Generationen Verwendung in der einheimischen Naturmedizin:

 

1. die “Merey“ oder anders die “Cashew Frucht”


Merey

Der Saft schmeckt extrem sauer, leicht sĂŒĂŸlich bis fruchtig. Aus ihr wird hĂ€ufig auch Gelee oder KonfitĂŒre hergestellt. Doch auch die trocken und ungewöhnlich schmeckenden BlĂ€tter und Zweige werden genutzt. Sie werden gegen FĂ€ulnis und Terminten eingesetzt. Aber die uns bekannte Nuss findet hierbei keine Verwendung.

2. die “Açai” oder “Manaca”


Acai

Der Saft dieser Frucht wird mit Blut assoziiert und den “Kranken” bei Blutarmut gegeben. Ein wichtiger Teil dieser rituellen Behandlung ist etwa 3 Std. zu warten, bis der Saft das Blut erreicht hat. Er schmeckt ĂŒbrigens köstlich, weich und fruchtig. Ich liebe ihn auch wenn ich nicht krank bin – auch mit Rum zusammen. So rein prophylaktisch, quasi. 🙂

Auch die getrockneten BlĂ€tter dieser Palmenart werden fĂŒr den Hausbau verwendet.

3. die “Cocuro” oder anders “Uva Caimarona”, “Puruma” oder “Cucura” – auch “Amazonas Weintraube” genannt.


Coruro

Es handelt sich um eine fleischige Steinfrucht, die unreif geerntet wird, um SchĂ€den der FĂ€ulnis zu vermeiden. Sie hat ca. 3 cm Durchmesser und nimmt bei optimalem Reifegrad eine violette FĂ€rbung an. Ihr weißes Fleisch schmeckt saftig, fruchtig und sĂŒĂŸ und umgibt den einzigen Samenkern.

Interessant sind auch die BlÀtter der Pflanze. Sie werden gegen Kopfschmerzen und Unwohlsein einfach gekaut. Diese werden aber nicht im Gin verarbeitet.

4. die “Uva de Palma Moriche, die “Liebesfrucht”


Moriche

Die “Moriche” oder “Aguaje”-Traube ist eine Frucht mit bitter sĂŒĂŸem Geschmack und weinfarbenem, schuppigem Aussehen Ähnlich einer Schlangenhaut und einem intensiv dunkelgelben Fruchtfleisch.

Die Eingeborenen erklimmen die Palme und lassen dann vorsichtig die FrĂŒchte, um sie nicht zu schĂ€digen, an kleinen Seilen zu Boden sinken. In Peru soll der Verzehr die Frauen schöner machen!!! Sagt das bloß nicht zu laut. 🙂

FĂŒr den Stamm der “Yecuamas” im venezolanischen Teil des Regenwaldes verleiht der Verzehr StĂ€rke und Manneskraft! Oha!! Auch die Asche der BlĂ€tter soll Tatkraft, Zuversicht und Willen stĂ€rken.

5. die “Parchita” oder auch “gelbe Passionsfrucht” genannt


Parchita

Diese “Passionsfrucht” ist eine runde, mittelgroße Frucht und schmeckt sehr aromatisch bis bitter-sĂŒĂŸ. Die gelbe Passionsfrucht gilt als endemische Frucht des Amazonas (die ursprĂŒngliche Frucht wuchs dort. Zu den bei uns bekannten Variationen kam es, als sie sich in andere Gebiete ausbreitete. Sie werden bei voller Reife geerntet, verzehrt oder auch zu Gelee verarbeitet.

6. die “Pijiguao”


Pijiguao

Auch diese Palmfrucht wird vollreif geerntet und vorsichtig in Körben zu Boden gelassen. Sie schmeckt frisch verzehrt herb-sĂŒĂŸlich und wird ebenfalls zu Marmeladen und Gelees verarbeitet.

Interessanterweise wird sie auch getrocknet und zu einer Art Mehl gemacht. Dies ist dann recht lange haltbar.

7. die “PonsiguĂ©”, auch “Indische Jujube” oder “Inca Pflaume” genannt


Ponsingue

Sie ist eine 1,5 bis 6,2 cm lange, runde Frucht mit gelblichem (bei hoher Reife rot) und weißem, saftigem Fruchtfleisch mit mildem und aromatischem Geschmack. Die FrĂŒchte werden vom Baum gepflĂŒckt, wenn sie voll ausgereift sind. Diese Frucht ist bekannt als “die Frucht, die den Schmerz beseitigt”.

Ihr hoher Gehalt an Antioxidantien und Kalium stÀrkt das Immunsystem und beruhigt das Nervensystem.

8. die “TĂčpiro”


Tupiro

Die FrĂŒchte werden vom Baum gepflĂŒckt, wenn sie voll ausgereift sind. Sie schmeckt leicht sĂŒĂŸlich und lecker. Aus ihr werden SĂ€fte, Nektare, Marmeladen, SĂŒĂŸigkeiten und Kompott hergestellt.

Ihr werden positive ernĂ€hrungsphysiologische Eigenschaften nachgesagt. Einige Studien haben gezeigt, dass der regelmĂ€ĂŸige Verzehr ihres Saftes den Cholesterinspiegel senkt und antioxidativ wirkt.

9. die “Seje”


Seje

Sie ist eine kleine, schwarz-violette Frucht mit öligem Fruchtfleisch, die an einer großen Palme wĂ€chst und bis zu 25m hoch werden kann.

Bei voller Reife platzen die Cluster auf und die Beeren fallen zu Boden. Erst hier werden sie dann aufgesammelt.

Aus ihr wird ein hochwertiges Öl extrahiert, das als “Amazonas-Olivenöl” bekannt ist. Jede Palme produziert zwischen 3 und 4 FruchtbĂŒschel und jedes BĂŒschel hat mehr als Tausend FrĂŒchte. Das Öl aus dieser Frucht wurde zur Behandlung von Husten verwendet.

Die Frucht wird von den Einheimischen zur Zubereitung von GetrĂ€nken genutzt. Die frische Knospe allerdings wird auch zur Herstellung von “Arepas” (Maisfladen) verwendet.

Die Palme wird verwendet, um temporĂ€re Churuatas, typische GemeinschaftsunterkĂŒnfte einiger indigener Ethnien, zu errichten.

10. die “CopoazĂș” oder auch “weißer Kakao“ genannt


Copoazu

Sie stammt botanisch aus der gleichen Familie wie Kakao.

Es ist eine recht große Frucht mit einem bitter-sĂŒĂŸem Geschmack – ungefĂ€hr so groß wie eine Melone mit einer harten Schale, Ă€hnlich einer Kokosnuss.

Sein Baum kann bis zu 20m hoch werden. Die Ernte erfolgt zwei- bis dreimal pro Woche, wobei die reifen FrĂŒchte nach dem Abfallen von der Pflanze gesammelt werden. Das Fruchtfleisch wird fĂŒr SĂ€fte und Marmeladen verwendet. Der Samen wird zur Herstellung von Schokolade verwendet.

Diese Frucht ist reich an Vitamin C und Pektin, die dem Körper helfen, im Körper gespeicherte Giftstoffe auszuscheiden.

11. die “Semeruco” oder auch „Acerola“


Semeruco

Sie wird direkt in der Umgebung der Destillerie gefunden und stammt aus der Provinz Lara in Venezuela.

Es ist eine intensiv rote Frucht mit einem bittersĂŒĂŸem Geschmack.

Der Semeruco wird nachgesagt, dass sie hundertmal mehr Vitamin C als eine Orange enthĂ€lt. Die FrĂŒchte werden vom Baum gepflĂŒckt, wenn sie voll ausgereift sind. Diese Frucht gilt als hervorragendes Antioxidans und StĂ€rkungsmittel fĂŒr das Immunsystem.

Ihr Verzehr hilft prophylaktisch auch bei ErkĂ€ltungen, HalsentzĂŒndungen und Lebererkrankungen.

 

All die hier aufgefĂŒhrten FrĂŒchte werden hĂ€ndisch geerntet oder gesammelt. Dies ist ein essenzieller Beitrag zum Umweltschutz. Zugleich garantiert es den ansĂ€ssigen Familien wie zu Beginn erwĂ€hnt ein geregeltes Einkommen, ohne das Gleichgewicht der Natur zu zerstören. Das ist der Sinn und Zweck der “TIERRA VIVA FOUNDATION”

SelbstverstĂ€ndlich sollte man aber bei einem Gin auch nicht auf die “klassischen” Botanicals verzichten.

Diese Sind:

1. die Wacholderfrucht

2. der Koriander

3. die Angelika-Wurzel

4. der KĂŒmmel

5. die Schalen von Bitter-Orangen

6. die Schalen von sĂŒĂŸen Orangen

7. die Schalen von roten Grapefruits

8. die Schalen von weißen Grapefruits

Ich denke, diese bekannten Ă€therischen Öle und KrĂ€uter muss ich hier an dieser Stelle nicht noch einmal ausfĂŒhrlich behandeln. Dies habe ich schon ausfĂŒhrlich in meinen vorangegangenen Blogs getan. Stöbert hier gerne noch einmal durch.

All diese wunderbaren Zutaten kommen jetzt nicht einfach wie bei den meisten Gin-Arten in einen Topf. Nein, Sie werden einzeln “mazeriert” – das heißt im “Kaltauszug” zwischen 2 und 7 Tage ausgelaugt. Dann wird direkt in einer kleinen 500 L Kupfer-Dampf-Brennblase EINMAL destilliert. So ergeben sich kleinere Chargen Small-Batch Gin mit den gewĂŒnschten, charakteristischen Aromenprofilen der jeweiligen Botanicals.

Diese Einzeldestillate werden jetzt erst durch unsere Master Distillerin Mariana Calderon auf ein StÀrke von 60% Vol. ein zweites Mal destilliert. Es erlaubt uns hier eine sehr dezidierte und sorgfÀltige Ausarbeitung des Aromen- und Geschmacks-Profils des fertigen Gins. Erst nach weiteren 24 Stunden Ruhezeit erfolgt hier der finale Schritt mit der Einstellung des Alkoholgrades mit demineralisiertem Wasser auf die finale TrinkstÀrke von 47% Vol.

Ich hoffe spÀtestens jetzt ist vielen von euch klar geworden, wie viel Arbeit, Herzblut und vor allem auch technischer Sachverstand hinter Canaïma Gin steckt.

Und ich habe noch nicht einmal alle wichtigen ökologischen Vorteile hier aufgelistet. Auch in der Flasche, im Korken, in den Merchandise-Artikeln steckt der Gedanke an Naturschutz und Nachhaltigkeit zu jeder Zeit mit drin.

Das könnt ihr aber dann hoffentlich bald wieder bei einer meiner Gastschichten und Gin-Masterclasses in Deutschland live und in Farbe mit allen Sinnen erfahren.

In diesem Sinne: bleibt neugierig und probiert diesen einzigartigen Gin unbedingt mal aus, sofern ihr das noch nicht getan habt.

Euer Peet SchĂŒtte